Mandu, Indore, Ujjain, Gwalior ...
Erst mal: es gibt einige Examenskandidaten, denen ich gerade ganz fest die Dauemn druecke und ich denke an Euch! Das wird schon.
So, worueber schreibe ich heute? Verkehr ....
Es ist schon krass, wieviele Autorikshaws es hier gibt und jeder scheint so seone Daseinsberechtigung zu haben. Selbst wenn Du zuvor schon zwanzig abgelehnt hast, kannst darauf wetten, dass der einundzwanzigtse ebenfalls nocheinmal fragen wird, ob Du nicht doch eine Rickshaw brauchst, es koennte ja sein, dass Du mitllerweile in den letzten fuenf Metern Deine Meinung geaendert hast und das GEschaeft will sich dann niemand entgehen lassen ... Wahrscheinlich ist das aber indische Taktik, sie stehen immer in einer Reihe und der letzte in der Reihe weiss dann ziemlich sicher, dass es die Fahrt bekommen wird, denn bis Du da angekommen bist, biste so genervt, dass Du einfach nur noch "ja" sagen kannst :-)
Die Indische Strassenverkehrsordnung, der Einfaschheithalber IndStVo, ist nach einem ganz einfachen Schema aufgebaut:
Ganz wichtig hier in Indien, ist die sogenannte "Jesus-Taktik", so nannten es meine drei Italienerinnen: Ganz gemaechlich aber zielgerichtet auf den Verkehr zusteuern, sich hineinstuerzen und alles wird weichen, eben wie Jesus die Fluten des Flusses teilte :-)
Umweltprobleme kennen die Inder ueberhaupt nicht, vielleicht sollten wir uns da auch mal ein wenig entspannen, diese sinnlose "Feinstaub-Diskussion" in der Republik ist geradezu laecherlich, solche Probleme gibt es hier nicht und kennen sie nicht, die Inder. Aber gegen die Grobpartikel in der Luft, die sich in meinen Augen und Nase und sonstwoueberall festsetzen, koennten sie hier echt mal was machen.
So, in der naechsten Folge berichte ich dann ueber die indische Shop-mafia und warum man vom Baecker zum SChuster in ein anderes Viertel muss und warum dadurch die Rickshaw-Mafia ueberleben kann.
Mein naechster Stopp ist morgen dann schon ORccha, wieder still und allein gelassen auf einem Bergplateau, Gwalior ist mir zu tumultig un zu dreckig, ich werde jetzt erst mal den Zement aus meiner Nase schneuzen gehen.
So, worueber schreibe ich heute? Verkehr ....
Es ist schon krass, wieviele Autorikshaws es hier gibt und jeder scheint so seone Daseinsberechtigung zu haben. Selbst wenn Du zuvor schon zwanzig abgelehnt hast, kannst darauf wetten, dass der einundzwanzigtse ebenfalls nocheinmal fragen wird, ob Du nicht doch eine Rickshaw brauchst, es koennte ja sein, dass Du mitllerweile in den letzten fuenf Metern Deine Meinung geaendert hast und das GEschaeft will sich dann niemand entgehen lassen ... Wahrscheinlich ist das aber indische Taktik, sie stehen immer in einer Reihe und der letzte in der Reihe weiss dann ziemlich sicher, dass es die Fahrt bekommen wird, denn bis Du da angekommen bist, biste so genervt, dass Du einfach nur noch "ja" sagen kannst :-)
Die Indische Strassenverkehrsordnung, der Einfaschheithalber IndStVo, ist nach einem ganz einfachen Schema aufgebaut:
- Wer hupt, hat Recht
- wer lauter hupt hat noch mehr Recht
- wer am lautesten hupt, dem weicht man besser von selber aus
- ausserdem: wer bremst, verliert.
- es gibt keinen Rueckwaertsgang!
Ganz wichtig hier in Indien, ist die sogenannte "Jesus-Taktik", so nannten es meine drei Italienerinnen: Ganz gemaechlich aber zielgerichtet auf den Verkehr zusteuern, sich hineinstuerzen und alles wird weichen, eben wie Jesus die Fluten des Flusses teilte :-)
Umweltprobleme kennen die Inder ueberhaupt nicht, vielleicht sollten wir uns da auch mal ein wenig entspannen, diese sinnlose "Feinstaub-Diskussion" in der Republik ist geradezu laecherlich, solche Probleme gibt es hier nicht und kennen sie nicht, die Inder. Aber gegen die Grobpartikel in der Luft, die sich in meinen Augen und Nase und sonstwoueberall festsetzen, koennten sie hier echt mal was machen.
So, in der naechsten Folge berichte ich dann ueber die indische Shop-mafia und warum man vom Baecker zum SChuster in ein anderes Viertel muss und warum dadurch die Rickshaw-Mafia ueberleben kann.
Mein naechster Stopp ist morgen dann schon ORccha, wieder still und allein gelassen auf einem Bergplateau, Gwalior ist mir zu tumultig un zu dreckig, ich werde jetzt erst mal den Zement aus meiner Nase schneuzen gehen.
stoertebeker - am 30. Mär, 17:59 abgelegt unter: Indien 2006